Dank des ortsunabhängigen Jobs hatte ich die Möglichkeit, meiner Intuition zu folgen und meine Wohnung aufzugeben. Ich hatte keine Ahnung, wie intensiv diese Phase werden würde – und erst recht nicht, dass sie mein Leben auf den Kopf stellen würde. Das erste, was ich gemacht habe, war ein Sound-Practitioner-Training, weil ich über die Jahre ein Fan von Meditation zu Frequenzen geworden war. Es war der perfekte Rahmen, tiefer in die Praxis und Forschung rund um klangbasierte Meditation einzusteigen.

Danach ging es mit meinen neuen Kristallklangschalen ins Ausland, und mit mehr Abstand zu meinem gewohnten Umfeld begann ich, meinen Job, meine Beziehungen und mein Selbstbild zu hinterfragen. Auch meine Vorstellung davon, wie mein Leben aussehen sollte – und wie ich meine Zeit und Energie eigentlich sinnvoll investieren möchte. ...da hatte ich sie also, meine Tiefe. In voller Ladung.

Ich traf eine Entscheidung, die sich lange undenkbar angefühlt hatte. Ich kündigte meinen Job und ließ alles los, von dem ich lange geglaubt hatte, dass es Sicherheit bedeutet. Ich lernte, dass innere Klarheit nicht dadurch entsteht, dass wir alle Antworten kennen. Sie entsteht, wenn wir uns darin üben, uns selbst wahrzunehmen.

Meditation, Selbsthypnose und somatische Regulation sind für mich dabei zu Werkzeugen geworden, die mir helfen, meinen Körper bewusst wahrzunehmen, mich selbst zu führen und Entscheidungen nicht aus äußerem Druck heraus zu treffen.

Ich investierte in weitere Sound-Trainings und vertiefte meine Praxis. Je mehr Menschen ich in den letzten Jahren begleiten durfte, desto klarer wurde mir, wie wertvoll Räume sind, in denen wir nicht performen müssen. Räume, in denen nichts erreicht, optimiert oder bewiesen werden muss. In denen wir aus dem permanenten Tun zurück in die Wahrnehmung kommen.

Sound verbindet für mich zwei Welten.

Die innere Welt und den Alltag.

Unser Nervensystem spielt eine wichtige Rolle dabei, wie wir mit Stress, den Anforderungen des Alltags, unserer Arbeit und unseren Beziehungen umgehen. Sound Meditation bietet dabei einen zugänglichen Weg, innezuhalten, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen und wieder in Kontakt mit dem eigenen Erleben zu kommen.

In meinen Räumen möchte ich erfahrbar machen, wie sich Regulation als Fähigkeit anfühlen kann. Eine Fähigkeit, die uns dabei unterstützen kann, unser Leben mit mehr innerer Klarheit und Selbstverbundenheit zu gestalten.

Für mich liegt darin die Verbindung zwischen einer zugänglichen Praxis und dem echten Leben:

Daraus ist lumary entstanden.

Meine Kreativität war schon immer ein wichtiger Teil von mir – Musik, Tanzen, Kunst und Schreiben. Heute verbinde ich diese Seite mit meiner langjährigen Meditationspraxis, meiner Ausbildung im Bereich Sound und Erfahrung aus der Arbeitswelt. lumary ist aus dem Bedürfnis entstanden, einen zugänglichen, geerdeten und professionellen Gegenpol zu einer lauten Welt zu schaffen, in der wir ständig erreichbar und online sind, funktionieren und leisten. Dabei verbinde ich Struktur mit Feinfühligkeit. Jede Session ist bewusst aufgebaut und gleichzeitig offen genug, damit Menschen ihre eigene Erfahrung machen können.

Ich verstehe meine Rolle nicht darin, dich zu heilen. Ich halte den Rahmen für deine eigene Erfahrung. Wie du sie erlebst und in dein Leben integrierst, gehört dir. Denn die eigentliche Integration passiert nicht während einer Session, sie passiert danach.

Meine Angebote richten sich an:

Ich glaube, dass Regulation keine Pause vom Leben sein sollte. Sie ist eine Grundlage dafür, wie wir es erleben und gestalten.

Shine from within.
– Mary