Wie alles begann

Sonne
2018

Ich erinnere mich noch sehr gut an meine ersten Versuche zu meditieren. Ich wollte zur Ruhe kommen und hatte stattdessen einen lauten Kopf voller Gedanken. Chaos pur. Geführte Meditationen haben mir geholfen, mich auf die Praxis einzulassen – auch wenn es immer wieder Phasen gab, in denen ich aufgeben wollte. Was mich immer wieder zurückgebracht hat, war meine Neugier: Was ist eigentlich möglich, wenn ich lerne, wirklich präsent mit mir selbst zu sein? Und wie könnte sich mein Leben dadurch verändern?
Diese Frage ist geblieben.

Sonne
2019

Eine Woche nach meinem Abitur buchte ich mir ein One-Way-Ticket nach Asien. Ich wollte mein gewohntes Umfeld verlassen, fremde Kulturen kennenlernen und gleichzeitig herausfinden, wie ich meine Zukunft gestalten möchte. Ich wusste damals noch nicht, dass mich diese Neugier mein Leben lang begleiten würde.

Sonne
2020

Zurück in Deutschland begann ich ein Media-Management-Studium und arbeitete parallel in verschiedenen Unternehmen und Projekten. Über die Jahre baute ich mir ein Leben auf, das von außen ziemlich gut funktionierte. 2024 hatte ich auf dem Papier letztendlich genau das, was ich mir erträumt hatte: eine selbstorganisierte Managerrolle in einem internationalen Unternehmen, in der ich mich mit der modernen Arbeitswelt auseinandersetzen durfte. Mit voller Flexibilität, Verantwortung und Perspektive. Und trotzdem war da immer eine leise Stimme, die nach mehr Tiefe gefragt hat.

2025. Der Perspektivwechsel

Dank des ortsunabhängigen Jobs hatte ich die Möglichkeit, meiner Intuition zu folgen und meine Wohnung aufzugeben. Ich hatte keine Ahnung, wie intensiv diese Phase werden würde – und erst recht nicht, dass sie mein Leben auf den Kopf stellen würde. Das erste, was ich gemacht habe, war ein Sound-Practitioner-Training, weil ich über die Jahre ein Fan von Meditation zu Frequenzen geworden war. Es war der perfekte Rahmen, tiefer in die Praxis und Forschung rund um klangbasierte Meditation einzusteigen.

Danach ging es mit meinen neuen Kristallklangschalen ins Ausland, und mit mehr Abstand zu meinem gewohnten Umfeld begann ich, meinen Job, Beziehungen und mein Selbstbild zu hinterfragen. Auch meine Vorstellung davon, wie mein Leben aussehen sollte – und wie ich meine Zeit und Energie eigentlich sinnvoll investieren möchte. Da hatte ich sie also, meine Tiefe... in voller Ladung.

Ich traf eine Entscheidung, die sich lange undenkbar angefühlt hatte. Ich kündigte meinen Job und ließ alles los, von dem ich lange geglaubt hatte, dass es Sicherheit bedeutet. Ich habe gelernt, dass innere Klarheit nicht dadurch entsteht, dass wir alle Antworten kennen. Sie entsteht, wenn wir uns darin üben, uns selbst wahrzunehmen.

Meditation, Selbsthypnose und somatische Regulation sind für mich dabei zu Werkzeugen geworden, die mir helfen, meinen Körper bewusst wahrzunehmen, mich selbst zu führen und Entscheidungen nicht aus äußerem Druck heraus zu treffen.

Ich investierte in weitere Sound-Trainings und vertiefte meine Praxis. Je mehr Menschen ich in den letzten Jahren begleiten durfte, desto klarer wurde mir: Menschen brauchen Räume, in denen sie nicht performen müssen, wo nichts erreicht, optimiert oder bewiesen werden muss, mehr denn je. Räume, in denen wir aus dem permanenten Tun zurück in die Wahrnehmung kommen. In meinen Räumen möchte ich erfahrbar machen, wie sich Regulation als Fähigkeit anfühlen kann. Als eine Fähigkeit, mit der wir unser Leben mit innerer Klarheit bewusst und gestärkt gestalten können.

Sound verbindet für mich zwei Welten.

Die innere Welt und den Alltag.

Unser Nervensystem spielt eine wichtige Rolle dabei, wie wir mit Stress, unserer Arbeit, Beziehungen und den Anforderungen des Lebens umgehen.

Sound Meditation bietet die Möglichkeit, innezuhalten, wahrzunehmen und wieder stärker mit dem eigenen Körper in Kontakt zu kommen. Für mich liegt darin die Verbindung zwischen einer zugänglichen Praxis und dem echten Leben:
Wie treffe ich Entscheidungen?
Wie gehe ich mit Druck um?
Wie nehme ich meine Grenzen wahr?
Wie bleibe ich mit mir verbunden, auch wenn das Leben laut wird?

Die eigentliche Integration passiert dabei nicht während einer Session. Sie passiert danach.

Daraus ist lumary entstanden.

Meine Kreativität war schon immer ein wichtiger Teil von mir – durch Musik, Tanzen, Kunst und Schreiben. Mit lumary verbinde ich diese Seite mit meiner langjährigen Meditationspraxis, meiner Ausbildung im Bereich Sound und meiner Erfahrung aus der Arbeitswelt.

Denn ich glaube nicht, dass wir uns zwischen Performance und Rückzug entscheiden müssen. Wir brauchen Wege, Regulation in unser tatsächliches Leben zu integrieren: in unseren Körper, unsere Arbeit und unsere Beziehungen.

So arbeite ich

Ich verbinde Struktur mit Feinfühligkeit. Jede Session ist bewusst aufgebaut und gleichzeitig offen genug, damit Menschen ihre eigene Erfahrung machen können.

Sound, Meditation und somatische Regulation sind dabei Methoden, mit denen ich unterschiedliche Zugänge zu Körperwahrnehmung, Ruhe und innerer Klarheit ermögliche.

Ich möchte nichts über dich stülpen und dir auch nicht versprechen, dich mit einer Session zu „heilen“.
Ich halte den Rahmen.
Du machst deine eigene Erfahrung.
Was daraus entsteht und wie du es in dein Leben integrierst, gehört dir.

lumary ist meine Antwort auf eine laute Welt. Eine Welt, in der wir ständig erreichbar sind, funktionieren und leisten können.

Ich möchte einen Gegenpol schaffen, der nicht abgehoben oder weltfremd ist, sondern leicht zugänglich, geerdet und professionell.

Meine Angebote richten sich an:

Ich glaube, dass Regulation keine Pause vom Leben sein sollte.
Sie ist ein Teil davon.

Und vielleicht geht es am Ende gar nicht darum, weniger zu fühlen, weniger zu leisten oder weniger zu wollen. Sondern darum, wieder so mit uns selbst verbunden zu sein, dass wir bewusst entscheiden können, wie wir leben möchten.

Genau dafür gibt es lumary.

Shine from within.
– Mary